Vác, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Ungarn — 19. August 1903
Sterbedaten:
Hamilton, ON, Kanada — 27. November 1987
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
ordensgebunden
Diözese / Orden:
jezsuita
Weihegrad:
Priester
Eintritt ins Ordensleben:
Szeged, Königreich Ungarn, derzeit Ungarn — 13. August 1921
Ewige Gelübde:
2. Februar 1939
Priesterweihe:
Innsbruck, Österreich — 26. Juli 1931
Begräbnisort:
St Ladislaus Cemetery
Norfolk County, ON, Kanada
Biographische Daten
Seine Eltern waren József János Borbély und Julianna Hiros; er hatte zwei Geschwister.
Er absolvierte seine Gymnasialausbildung bei den Piaristen in Vác. Am 13. August 1921 trat er in Szeged in den Orden ein, wo er von 1924 bis 1926 Philosophie und von 1929 bis 1932 in Innsbruck Theologie studierte. Dort wurde er am 26. Juli 1931 zum Priester geweiht.
Die Tertiat absolvierte er 1938 in Amiens, Frankreich. Am 2. Februar 1939 legte er seine ewigen Gelübde ab.
Zwischen 1943 und 1948 übte er auch die Aufgaben des Provinzials aus. Am 7. Dezember 1948 erschien die kommunistische Polizei im Jesuitenkloster in Budapest und durchsuchte es gründlich. Sie fanden nichts, doch er erfuhr durch Freunde, dass die Polizei beabsichtigte, ihn in Kürze zu verhaften. Infolgedessen verließ er am 9. Dezember 1948 Budapest und war gezwungen, unterzutauchen; er lebte illegal in verschiedenen Jesuitenklöstern des Landes und floh ständig vor den Kommunisten, die nach ihm suchten. In der Nacht des 14. Januar 1949 überquerte er mit Genehmigung des Ordensoberen illegal die österreichische Grenze, nachdem er seinen Nachfolger ernannt hatte.
Von 1949 bis 1951 lehrte er Philosophie in Chieri, dann wanderte er 1952 nach Kanada aus.
1977 erlitt er einen Schlaganfall, wodurch er seine Kommunikationsfähigkeit verlor.
Dienstorte im Heimatland
Von
Bis
Ort i
Aktueller Name, Land i
Kirche / Institution
Funktion
1926
1928
Kalocsa, Königreich Ungarn
Ungarn
Lehrer für Latein und Ungarisch
1933
1938
Szeged, Königreich Ungarn
Ungarn
Er war Oberer der Ordensbrüder, die im Kolleg studierten, und lehrte Philosophie und Theologie am Diözesanseminar. Später war er Dogmatikprofessor, akademischer Prediger und Leiter der Marienkongregation
1939
1943
Szeged, Königreich Ungarn
Ungarn
Rektor des Kollegs, Professor für Dogmatik, Berater des Provinzials
Az ősegyház. (Bangha Bélával közösen.)
A keresztény Egyház története I. Bp., 1937;
A nemzeti szocializmus katolikus szemmel. (Kézirat gyanánt.);
L’État des Défuntes jusqu’à la Resurrection de la Chair. H. n., é. n.;
A meg nem tépett köntös. Az egységes Egyház. Bp., 1939;
A hittitok és az értelem. Bp., 1943.
Er war Oberer der Ordensbrüder, die im Kolleg studierten, und lehrte Philosophie und Theologie am Diözesanseminar. Später war er Dogmatikprofessor, akademischer Prediger und Leiter der Marienkongregation