Historisches Verzeichnis ungarischer, ungarischstämmiger und ungarischsprachiger Seelsorger im Ausland

Maróti Béla Árkád (O.Cist)

Maróti Béla Árkád (O.Cist)
Aus dem Dienst ausgeschieden
Geburtsdaten:
Adács, Königreich Ungarn, derzeit Ungarn — 16. Oktober 1930
Sterbedaten:
Milwaukee, WI, USA — 13. Dezember 2022
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
zuvor: ordensgebunden
Diözese / Orden:
ciszterciek (Ordo Cisterciensis) (1958-ig) → Milwaukee, WI
Weihegrad:
Priester
Eintritt ins Ordensleben:
29. August 1949
Erste (zeitliche) Gelübde:
Zirc, Ungarn — 22. Juni 1950
Ewige Gelübde:
24. Dezember 1953
Priesterweihe:
Milwaukee, WI, USA — 29. Mai 1958
Begräbnisort:
Saint John's on the Lake Capel
Milwaukee, WI, USA
Biographische Daten
Seine Eltern waren der Lehrer Béla Maróti (Marhofer) und Alice Fejér. Seine Gymnasialausbildung absolvierte er in Eger am Zisterziensergymnasium „Szent Bernát“. Am 29. August 1949 trat er in den Orden ein. Sein erstes Gelübde legte er noch am 22. Juni 1950 in Zirc ab, anschließend floh er ins Ausland. Sein ewiges Gelübde legte er am 24. Dezember 1953 ab. Sein Theologiestudium absolvierte er von 1950 bis 1953 in Rom am Pontificio Ateneo e Collegio Sant’Anselmo und anschließend von 1953 bis 1954 in Spring Bank, WI, USA, am Saint Bernard College. Am 29. Mai 1954 wurde er in Milwaukee, Wisconsin, USA, zum Priester geweiht. Ab 1958 war er exklaustriert. Später wurde er Diözesanpriester, gab dann aber den Priesterdienst auf. Den Aufzeichnungen zufolge erwarb er auch einen medizinischen Abschluss. Seine erste Frau hieß Helen; nach ihrem Tod heiratete er erneut – seine zweite Frau hieß Julie. Mit seiner ersten Frau hatte er zwei Kinder, durch seine zweite Frau kamen mehrere Stiefkinder hinzu. Er war eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Behandlung von Alkohol- und anderen Suchterkrankungen. 1958 gründete er in Milwaukee das DePaul Rehabilitation Hospital, eines der ersten stationären Rehabilitationszentren für Veteranen, die mit Suchterkrankungen und Obdachlosigkeit zu kämpfen hatten. Diese Einrichtung spielte eine Vorreiterrolle im Bereich der Suchtbehandlung und der sozialen Wiedereingliederung. Er war Mitglied des Kollegiums der amerikanischen Suchtbehandlungsadministratoren und des Vorstands der North American Alcohol and Drug Abuse Problems. Er ist Mitglied des Vorstands des Christine-Zentrums im Bundesstaat Wisconsin. Den Aufzeichnungen zufolge blieb er auch nach seinem Austritt ein aktiver Katholik. Seine Liebe zur Oper veranlasste ihn, seit 1998 Mitglied des Vorstands der Florentine Opera zu sein. Zusammen mit seiner Frau Julie gründete er die Maroti Family Foundation, die junge Menschen für die Oper begeistert. Auch nach seinem Tod bleibt seine Erinnerung in Milwaukee lebendig, insbesondere durch die LSS Foundation und das DePaul Rehabilitation Hospital, die sein Vermächtnis bei der Unterstützung von Suchtkranken und Obdachlosen weiterführen.
Dienstorte im Ausland
Von Bis Ort Aktueller Name, Land Kirche / Institution Funktion
1954 1958 Spring Bank, WI, USA externer Hausverwalter, 1956–1958 Buchhalter
1958 nach 1971 Milwaukee, WI, USA Er war als Diözesanpriester tätig und trat dann um 1971 aus dem Priesteramt aus.
Lebenslauf
Geburt
Adács, Königreich Ungarn, derzeit Ungarn
Eintritt ins Ordensleben
Erste (zeitliche) Gelübde
Zirc, Ungarn
Ewige Gelübde
Dienst im Ausland
19541958
Spring Bank, WI, USA
externer Hausverwalter, 1956–1958 Buchhalter
Priesterweihe
Milwaukee, WI, USA
Dienst im Ausland
19581971
Milwaukee, WI, USA
Er war als Diözesanpriester tätig und trat dann um 1971 aus dem Priesteramt aus.
Tod
Milwaukee, WI, USA
Quellen
Bilder
Foto
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Geburt Priesterweihe Dienst im Heimatland Dienst im Ausland Tod Begräbnis
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Zitierung dieses Eintrags
Maróti Béla Árkád (O.Cist): Personendatensatz. In: Historisches Verzeichnis ungarischer, ungarischstämmiger und ungarischsprachiger Seelsorger im Ausland. Verfügbar unter: https://www.diaszporalelkipasztorok.hu/persons_v2/view.php?id=705 (abgerufen am: 2026-07-07).
Letzte Änderung: 20. Juni 2026 22:41 | Geöffnet: 116 Mal