Kapuvár, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Ungarn — 29. November 1915
Sterbedaten:
Santo Domingo, Dominikai Köztársaság — 3. April 1999
Laut anderer Quelle: 4. März 1999
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
ordensgebunden
Diözese / Orden:
szalézi (Societas Sancti Francisci Salesii)
Weihegrad:
Priester
Biographische Daten
Der Name seiner Mutter lautet Apolonia Herceg. Sein Vorname wird in anderen Quellen mit János angegeben. Als Priesteramtskandidat ging er 1937 nach Kuba und zog zu einem unbekannten Zeitpunkt in die Dominikanische Republik. Ab 1974 war er Leiter des Päpstlichen Missionswerks „De Propaganda Fide“ in der Dominikanischen Republik.
Am 16. Juni 1961 gründete er die Frauengemeinschaft „Misioneras Parroquiales de María Auxiliadora“, die von Octavio A. Beras, dem Erzbischof von Santo Domingo, als fromme Vereinigung anerkannt wurde.
Er ist eine bedeutende Persönlichkeit in der Geschichte der Salesianer in der Dominikanischen Republik: In Moça engagierte er sich in der Pfadfinderbewegung, in der Jugendarbeit und in der Seelsorge unter den Armen. Einer Erinnerung zufolge war er einer der Leiter der „Wölflinge“ in Moca und blieb später auch im Oratorio Don Bosco in Santo Domingo ein prägender Mentor.