Die Eltern von Sándor Barna waren István Barna und Ida Zsóka. Er begann seine Ausbildung ursprünglich an einem römisch-katholischen Priesterseminar in Eger und schloss sein Theologiestudium in Nyíregyháza an der griechisch-katholischen theologischen Hochschule ab. Endre Kriston, Weihbischof von Eger, nahm ihm am 21. Dezember 1951 die Tonsur, weihte ihn am 26. Oktober 1952 zum Lektor und am 14. März 1954 zum Exorzisten und Akolythen.
1957 wechselte er den Ritus bzw. kehrte zum griechisch-katholischen Ritus zurück. Die Tatsache, dass er als verheirateter Mann zum Priester geweiht wurde, deutet darauf hin, dass er ursprünglich griechisch-katholisch war, da er als römisch-katholischer Priester nur im unverheirateten Zustand hätte geweiht werden können.
Am 6. August 1958 wurde er zum Subdiakon und noch am selben Tag zum Diakon geweiht. Am 10. August 1958 wurde er zum Priester geweiht. Er war ein verheirateter Priester; seine Frau hieß Olga Béres, seine Kinder waren Sándor, Gabriella und Angelika. Ab 1973 lebte er in Kanada. Er verfügte über eine Ritusgenehmigung, weshalb er auch nach dem römischen Ritus die Messe feiern durfte.