Budapest, Österreich-Ungarische Monarchie, derzeit Ungarn — 12. Juni 1887
Sterbedaten:
Ungarn — 2. Januar 1942
Konfession:
Römisch-katholisch
Kirchlicher Status:
diözesan
Diözese / Orden:
Esztergom-Budapest (korábban: Esztergom)
Weihegrad:
Priester
Priesterweihe:
30. September 1912
Begräbnisort:
Kerepesi úti temető
Weiterer verwendeter Name:
Csisz, Csiez, Čiez
Biographische Daten
Er absolvierte sein Theologiestudium in Innsbruck. Am 30. September 1912 wurde er zum Priester geweiht. 1918 legte er erfolgreich die Prüfung zum Religionslehrer ab. Im Ersten Weltkrieg erlangte er den Rang eines Hauptmanns mit Ehrenabzeichen. Im November 1918 erscheint János Csíz im Jahrbuch des Norbertinum Premontrei-Gymnasiums als Militärseelsorger: Während der Herbstrevolution übernahm er die Leitung der Bürgerwehr und vertrat das Norbertinum bei den Organisationssitzungen.
Er kam am 23. Juli 1921 mit dem Dampfer „Paris“ in den USA an. Er war Vizepräsident der Ungarischen Wissenschaftlichen Gesellschaft in New York. 1929 hatte er einen Abrechnungsstreit mit dem Erzbistum New York; zu diesem Zeitpunkt wird er als ehemaliger Pfarrer von Yonkers bezeichnet, ohne Amtsstelle. 1936 erwarb der Stadtplanungsausschuss der Hauptstadt von ihm das Gelände des heutigen Spielplatzes an der Donáti-Toldy-Straße im 1. Bezirk, um dort einen Park anzulegen. Er verstarb unerwartet im Alter von fünfundfünfzig Jahren.